Skip to main content

Preise & Awards

2018: wohnpartner erhält IRIS-Auszeichnung für gelebte Konfliktkultur

wohnpartner engagiert sich im Rahmen von Gemeinwesen- und Konfliktarbeit in Gemeindebauten in ganz Wien für eine gute und aktive Nachbarschaft. Für ihr Modell der Nachbarschaftsmediationsowie ihre generationenübergreifende und konfliktpräventive Gemeinwesenarbeit wurde wohnpartner am 18. Juni in Graz mit der IRIS Auszeichnung für gelebte Konfliktkultur ausgezeichnet.

wohnpartner-Nachbarschaftsmediation als Vorzeigemodell

wohnpartner vermittelt bei Meinungsverschiedenheiten zwischen NachbarInnen und führt kostenlos Mediationen in ganz Wien durch. Allparteilichkeit, Co-Mediation und der eigens dafür geschaffene räumliche und zeitliche Rahmen der Mediation sind entscheidende Merkmale für die Professionalität und den erfolgreichen Ausgang.

Wesentliche Merkmale des wohnpartner-Modells der Nachbarschaftsmediation sind:

  • Co-Mediation: Co-Mediation bedeutet, dass die Mediation von mindestens zwei MediatorInnen durchgeführt wird.
  • Allparteilichkeit: MediatorInnen dürfen weder in die Bearbeitung des Konfliktfalles involviert gewesen sein noch eine der betroffenen Personen kennen.
  • Besetzung des MediatorInnenteams: Die Auswahl der MediatorInnen erfolgt unter Berücksichtigung möglichst vieler für den Konflikt relevanter Kriterien, wie Geschlecht, Alter, Herkunft, Sprache, o.ä..
  • Interkulturelle Mediation
  • Zwei- oder mehrsprachige Mediation
  • Kommunaldolmetschen: Die Übersetzung kann entweder durch eine/einen MediatorIn durchgeführt werden oder es wird eine extra dafür eingeschulte DolmetscherIn  hinzugezogen.

Das oberste Ziel von wohnpartner ist es, mit den BewohnerInnen das nachbarschaftliche Miteinander zu stärken. Denn die BewohnerInnen selbst sind die ExpertInnen ihres Wohn- und Lebensumfeldes. Deshalb werden bei wohnpartner BewohnerInnen von Anfang an in Konfliktlösungs- und Veränderungsprozesse eingebunden.

2013: Hochkarätige EU-Auszeichnung für wohnpartner

Die Universität Oxford untersuchte im Auftrag der EU, welche Institutionen im Bereich der Integration vorbildliche Arbeit leisten. wohnpartner wurde nicht nur aus mehr als hundert Einrichtungen in EU-Städten ausgewählt, sondern gestaltet nun auch die künftige EU-Integrationspolitik aktiv mit. Das Unternehmen überzeugte das Team des Forschungsprojekts EU-MIA (European Migrant Integration Academy) mit seinem Arbeitsansatz der „gelebten Diversität“. Dies brachte der noch jungen Einrichtung des Wiener Wohnbauressorts die Teilnahme als europäisches „Best-Practice-Modell“ beim zukunftsweisenden Kongress in Turin im Februar 2014 ein. 

EU-MIA strebt eine effektive Verknüpfung von Wissenschaft, Praxis und Ausbildung an. Ein Netzwerk zum Wissensaustausch, in dem alle voneinander lernen können. Beim Kongress waren neben wohnpartner, unter anderem Organisationen aus London, Bilbao und Barcelona vertreten. Die zehn ausgewählten „Best-Practice-Modelle“ standen exemplarisch für erfolgreiche Integration und boten daher wichtige Grundlagen für die EU-weite Forschung sowie die künftige Integrationspolitik. Im Mittelpunkt des zehntägigen Kongresses in Turin stand die langfristige Vernetzung der TeilnehmerInnen für einen kontinuierlichen EU-weiten Wissensaustausch.

2012: Österreichischer Staatspreis für Erwachsenenbildung

Eine hochkarätige Jury wählte aus zahlreichen Einreichungen das Projekt „Gemeinsam schlau im Gemeindebau – Ausbildung von älteren LernbegleiterInnen im Gemeindebau“ zu einem der Preisträger 2012. Bundesministerin Dr. Claudia Schmied verlieh vor rund 130 geladenen Gästen die Auszeichnung in der Kategorie „Themenschwerpunkt 2012 – intergenerationelles Lernen“ an wohnpartner und die VHS Wien. Seit dem Frühjahr 2012 unterstützen die ersten neun GemeindemieterInnen diese Initiative als LernbegleiterInnen. Sie nehmen sich Zeit, Kindern aus der Nachbarschaft beim Lernen zu helfen und entsprechende Lerntechniken zu vermitteln. 

Gemeinsam mit der VHS Wien setzt sich wohnpartner dafür ein, dass auch jene Kinder Lernhilfe erhalten, die sonst keinen Zugang dazu hätten. Das ist eine Form von generationenübergreifender Nachbarschaftshilfe im Wiener Gemeindebau, die die Organisation im Rahmen der Gemeinwesenarbeit weiter ausbauen möchte.

2011: wohnpartner erhält den Österreichischen Integrationspreis

wohnpartner beteiligte sich 2011 an der Ausschreibung des Österreichischen Integrationspreises, einer Initiative des ORF, des Vereins Wirtschaft für Integration und der österreichischen Wirtschaft. Für seine gelebte Diversität wurde wohnpartner unter 216 Einreichungen in der Kategorie „Unternehmen & arbeiten“ ausgezeichnet. Die mediale und öffentliche Resonanz auf diese Anerkennung war hoch, wodurch die Bekanntheit von wohnpartner weiter zugenommen hat. wohnpartner nahm die Auszeichnung zum Anlass, sein Engagement im Bereich Diversitätsmanagement weiter zu erhöhen.

Zurück zum Seitenanfang