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wohnpartner startet in die Gartensaison

Der Winter ist vorbei, die ersten Knospen sprießen bereits – Zeit um Spaten und Rechen aus dem Keller zu holen. Denn wer seinen gärtnerischen Ambitionen nachgehen möchte, hat im Wiener Gemeindebau zahlreiche Möglichkeiten dazu. Alles dazu erfahren Hobby-GärtnerInnen bei wohnpartner.

Ob Mobile Beete oder Gemeinschafts- sowie Nachbarschaftsgärten: Gartenfexe kommen im Wiener Gemeindebau voll auf ihre Kosten. Damit Hobby-GärtnerInnen ihren Traum vom „eigenen Fleckchen Erde“ realisieren können, hilft wohnpartner auf dem Weg hin zum fertigen Garten: „Wir informieren interessierte Bewohnerinnen und Bewohner über die unterschiedlichen Gartenformen, Kosten sowie Förderungsmöglichkeiten und stehen ihnen bei allen Fragen rund um das Thema Garteln zur Seite. Denn Möglichkeiten um sich gärtnerisch zu verwirklichen, gibt es viele,“ so Klaus Fresser, stellvertretender Leiter wohnpartner-Team 13_23. 

Klein, aber oho: Mobile Beete

Mit großen Ambitionen klein starten, können BewohnerInnen mithilfe Mobiler Beete. Die Hochbeete, die nach Lust und Laune mit Blumen, Kräutern sowie Obst und Gemüse bepflanzt werden können, gibt es mittlerweile in 32 Gemeindebauten wienweit. Seit 2011 stellte wohnpartner gemeinsam mit den BewohnerInnen über 110 dieser bis zu ein Meter hohen Beete auf Europaletten auf. 

Zusammen pflanzt’s sich besser: Gemeinschaftsgärten

Erfahrenere GärtnerInnen setzen ihren grünen Daumen im Rahmen von Gemeinschaftsgärten ein. Bei dieser Gartenform steht das Miteinander im Vordergrund: Zusammen mit NachbarInnen wird gegartelt, gepicknickt und geplaudert. Zwei prachtvolle Gemeinschaftsgärten sind 2014 entstanden: in der Leopoldstädter Engerthstraße sowie in der Döblinger Springsiedelgasse.

Nachbarschaftsgärten: Garteln im Grätzel

Grätzelübergreifend geht es in den Nachbarschaftsgärten zu: Hier schließen sich GärtnerInnen aus unterschiedlichen Wohnhausanlagen zusammen und nutzen einen öffentlich zugänglichen Ort als Gartenfläche. So geschehen im Kaderka-Park im 17. Bezirk. Hier wird auf insgesamt 28 Beeten gegärtnert. Weiters gibt es drei zusätzliche Hochbeete und diverse Gemeinschaftsflächen, wie beispielsweise eine Kräuterspirale,  Hangbepflanzung sowie Gemeinschaftsbeete. Vier Beete werden auch von Institutionen – darunter Integrative Schule, KMSI Geblergasse, Hilfswerk NBZ und Kindergruppe – aus der Umgebung betreut. Mittlerweile agieren die GärtnerInnen auch in Form eines Vereins eigenständig. wohnpartner unterstützt punktuell bei der Organisation von Versammlungen und Festen und vermittelt bei Bedarf zwischen unterschiedlichen Interessen. 

Ein weiterer Nachbarschaftsgarten mit 23 Beeten – darunter zwei behindertengerechte Hochbeete und ein Gemeinschaftsbeet – liegt am Floridsdorfer Broßmannplatz. Er wird von zahlreichen engagierten GärtnerInnen, mit Unterstützung von wohnpartner und der Gebietsbetreuung Stadterneuerung, betreut. 

NachbarInnen besser kennenlernen

Das „Garteln“ unterstützt nicht nur den Austausch zwischen BewohnerInnen unterschiedlicher Generationen und kultureller Herkunft, sondern beugt auch nachbarschaftlichen Unstimmigkeiten vor und fördert das Umweltbewusstsein. Darüber hinaus wird die ökologische Vielfalt im urbanen Raum unterstützt. Nicht zuletzt werden dadurch die Hof-Freiräume aufgewertet. wohnpartner unterstützt mittlerweile in vielen Wohnhausanlagen in ganz Wien BewohnerInnen, die gerne gärtnern wollen. Zudem helfen die MitarbeiterInnen den GärtnerInnen bei Bedarf auch bei der Organisation von Vorträgen mit Tipps zum ökologischen Garteln, Versammlungen sowie Festen.

Informationen rund ums Garteln im Gemeindebau erhalten Interessierte beim wohnpartner-Team in ihrer Nähe. 

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