Frequently Asked Questions

Lesen Sie hier alles zu Fragen rund um ...

Probleme mit und in der Nachbarschaft

Aktive MieterInnen & freiwilliges Engagement

Kontakt-Fragen

 

Probleme mit und in der Nachbarschaft

Im Hof

Für die Kinder gibt es keine oder wenige Spielmöglichkeiten im Hof: Wer kann das ändern?

Sprechen Sie mit Ihren NachbarInnen: Vielleicht wünschen sich auch andere BewohnerInnen ein besseres Angebot für die Kinder im Hof. Denn, je mehr, desto besser: Als Gruppe zählt eine Anfrage immer höher. Somit zahlt es sich aus, gemeinsam ein Ansuchen um mehr Spielmöglichkeiten für Kinder im Hof an die Hausverwaltung zu stellen. Die wohnpartner-MitarbeiterInnen beraten Sie diesbezüglich, geben Auskunft darüber, ob dieses Thema auch bei anderen Hausparteien aktuell ist und unterstützen Sie dabei, mit diesen in Kontakt zu kommen.

Ich kann den Hof nicht nutzen, da andere Gruppen ständig dort sind: Wie kann ich das ändern?

Grundsätzlich steht der gemeinsame Raum allen BewohnerInnen zur Verfügung. Wenn Sie das Gefühl haben, dass Sie keinen Platz im Hof haben, um Ihren Bedürfnissen – nach Ruhe, nach Spiel, nach Kontakt, etc. – nachgehen zu können, wenden Sie sich an das wohnpartner-Team in Ihrer Nähe. Die MitarbeiterInnen suchen gemeinsam mit Ihnen eine Lösung und begleiten gegebenenfalls auch Aushandlungsprozesse rund um die Hofnutzung, wenn es sich um Anliegen handelt, die unterschiedliche Parteien betreffen.

Bei uns im Hof ist es schmutzig und/oder zu laut. Was kann ich tun?

In gemeinsam genutzten Höfen kann es immer wieder zu Schmutz oder Lärm kommen. Gehen Sie davon aus, dass andere Sie nicht bewusst stören und – so wie Sie – in Frieden leben wollen. Was also können Sie tun? Überlegen Sie sich, was Sie stört, wo und wie es im Hof zu Schmutz oder Lärm kommt. Sprechen Sie mit Personen, die Schmutz hinterlassen oder Lärm verursachen – bleiben Sie dabei stets ruhig und sachlich und erklären Sie, warum Sie der Schmutz oder Lärm stört. Denken Sie daran: Ärger und Emotionen behindern oft die Lösung des Problems! Sprechen Sie anschließend mit Ihren NachbarInnen darüber, wie der Schmutz oder Lärm im Hof vermieden werden kann. Brauchen Sie Unterstützung, können Sie sich jederzeit an das wohnpartner-Team in Ihrer Nähe wenden. Die MitarbeiterInnen versuchen gerne, Möglichkeiten zu erarbeiten, um eine Lösung zu finden. 

Mit der Nachbarin/dem Nachbarn

Ich habe ein Problem mit meiner/m NachbarIn, wer kann mir dabei helfen?

Im täglichen Zusammenleben kann es immer wieder zu Konflikten kommen. Gehen Sie davon aus, dass andere Sie nicht bewusst stören und – so wie Sie – in Frieden leben wollen. Um ein Problem zu lösen, überlegen Sie sich zunächst was genau Sie, wann, wie und warum stört. Suchen Sie anschließend ein Gespräch mit ihrer/m NachbarIn und erklären Sie Ihrem Gegenüber darin, wodurch Sie sich gestört fühlen. Bleiben Sie dabei ruhig und sachlich. Denn Ärger und Emotionen, die Wellen schlagen, behindern die Lösung des Problems. Interessieren Sie sich auch für die Sicht der Anderen: Nur wenn jeder dem Gegenüber die eigene Sichtweise nahebringt und auch zuhören kann, ist es möglich, eine faire Lösung zu finden. Sprechen Sie zudem mit Ihrer/m NachbarIn darüber, wie sie damit umgehen, wenn es wieder zu einer Störung kommt. Kommen Sie mit ihr/ihm nicht zu einer Lösung, wenden Sie sich an das wohnpartner-Team in Ihrer Nähe. Die MitarbeiterInnen versuchen gerne, gemeinsam mit Ihnen eine Möglichkeit zu erarbeiten, um Ihren Konflikt zu lösen.

Ich habe den Verdacht, dass es bei meiner/m NachbarIn Gewalt in der Familie gibt: An wen kann ich mich wenden?

Wenn Sie Zeuge einer Gewalttat werden, rufen Sie sofort die Polizei (Tel.: 133)!

Auch bei einem Verdacht von Gewalt ist es gut, erste Schritte zu setzen. Gewalt kann viele Formen annehmen und tritt oft auch in Kombination auf. Formen von Gewalt können physische Gewalt, psychische Gewalt, Belästigung und Stalking, sexuelle Gewalt, häusliche Gewalt und ökonomische Gewalt sein. Gewalt ist eine Form von Machtausübung, Machtmissbrauch, Verletzung oder Zwang.

Es gibt unterschiedliche Einrichtungen, die Beratung und Unterstützung zu allen Formen von auftretender Gewalt anbieten. Auch bei Verdacht anzurufen ist ein guter erster Schritt!

Unter anderem erhalten Sie Unterstützung bei folgenden Hotlines:

Rat auf Draht – Notruf für Kinder, Jugendliche und deren Bezugspersonen (Tel.: 147)

Interventionsstelle gegen Gewalt in der Familie (Tel.: 01/ 585 32 88)  

Frauenhelpline gegen Gewalt (Tel.: 0800 222 555)

Zudem bietet die Stadt Wien eine Übersicht an Informationen zum Thema Konflikt und Gewalt.  

Was kann ich tun, wenn Gefahr droht?

In gefährlichen Situationen sollten Sie unbedingt sofort Polizei (Tel.: 133), Feuerwehr (Tel.: 122) oder Rettung (Tel.: 144) rufen. Dies betrifft alle Situationen, in denen Sie sich selbst akut und absehbar mit Leib und Leben bedroht fühlen oder den Verdacht haben, dass dies auf jemand anderen zutrifft. Zögern Sie in solchen Situationen keinesfalls unmittelbar Hilfe anzufordern.

 

Aktive MieterInnen: freiwilliges Engagement

Selbst aktiv werden

Ich möchte in der Nachbarschaft aktiv werden? Welche Möglichkeiten gibt es?

Sich aktiv in die Wohngemeinschaft einzubringen, kann positiv zur Lebensqualität im Wohnumfeld beitragen. Von der Planung gemeinsamer Aktivitäten, deren Bewerbung und Umsetzung über das Engagement für Andere bis hin zur Mitsprache auf Mieterbeirats-Ebene, wo es darum geht die Interessen aller BewohnerInnen nach außen zu vertreten: Die Möglichkeiten in der Nachbarschaft aktiv zu werden und sich selbst einzusetzen sind vielfältig. Die wohnpartner-MitarbeiterInnen beraten Sie gerne und finden gemeinsam mit Ihnen den passenden Weg, sich in Ihrer Wohngemeinschaft zu engagieren. Auch erhalten Sie Informationen über Aktivitäten die wohnpartner im Bereich der Freiwilligenarbeit anbietet. Zudem bieten die MitarbeiterInnen Unterstützung und Beratung für die Umsetzung Ihrer Ideen an. 

Ich möchte mich ehrenamtlich engagieren. Welche Möglichkeiten gibt es?

Hier gibt es unterschiedliche Möglichkeiten – je nach Ihren Ideen, Interessen und Fähigkeiten. Aktuell bietet wohnpartner drei ehrenamtliche Initiativen an: Lernbegleitung, „Energiepartner von nebenan“ sowie „Willkommen Nachbar!“. Um diese Ämter aktiv ausführen zu können, bietet wohnpartner spezielle Ausbildungsmaßnahmen an, die sich je nach Tätigkeit in Dauer und Intensität unterscheiden.  

Ein weiteres Ehrenamt ist jenes des Mietervertreters bzw. der Mietervertreterin. Interessierte können sich als KandidatInnen zur Wahl durch die Hausgemeinschaft aufstellen. Speziell für MietervertreterInnen bietet wohnpartner eigene Schulungsangebote und sogar einen Diplomlehrgang an. Zudem gibt es noch weitere Möglichkeiten der aktiven Mitgestaltung, wie zum Beispiel als Fest-OrganisatorInnen, Box-, Fußball-, Tischtennis-Coaches, als Sprach- und Kultur-VermittlerInnen, Koch-, Bastel- und Kreativgruppen-LeiterInnen und vieles mehr. Alle Informationen zu den ehrenamtlichen Initiativen sowie zu den Ausbildungen erhalten Sie beim wohnpartner-Team in Ihrer Nähe.

Ich habe eine Idee, um die Nachbarschaft zu verbessern und möchte sie vorstellen/besprechen? 

wohnpartner unterstützt Sie darin, Ihre Initiativen zur Verbesserung Ihrer Nachbarschaft umzusetzen. Dabei treten wir aktiv für die Interessen und Bedürfnisse aller BewohnerInnen ein. Wir freuen uns, wenn Sie direkt mit dem Team in Ihrer Nähe Kontakt aufnehmen, um Ihre Projektideen und Vorschläge für Initiativen zu besprechen. 

Ich bin bereits in meiner Nachbarschaft aktiv und brauche Unterstützung. Was sind die ersten Schritte?

Im ersten Schritt wenden Sie sich am besten an das wohnpartner-Team in Ihrer Nähe. Bei einem ersten persönlichen Treffen können Sie den MitarbeiterInnen Ihre Ideen vorstellen. Dabei geht es vor allem darum, zu klären, worum es sich konkret bei ihrem Anliegen handelt, was für eine Unterstützung Sie für die Umsetzung brauchen und welche Hilfe durch wohnpartner erfolgen kann. 

Scheuen Sie sich nicht uns zu kontaktieren, auch wenn Ihre Idee noch vage ist: Wir glauben an rohe Diamanten und freuen uns auf den gemeinsamen Feinschliff.

Ich möchte im Hof ein Fest/Feste feiern, was kann ich tun?

Sprechen sie mit anderen MieterInnen und NutzerInnen der Wohnhausanlage. Finden Sie heraus, ob Ihr Wunsch auch bei anderen BewohnerInnen gut angenommen wird. Vielleicht lassen sich dabei schon weitere UnterstützerInnen ausmachen, die Ihnen auch bei der Umsetzung helfen könnten. Denken Sie aber auch an Menschen, die von der Idee nicht so begeistert sein könnten und versuchen Sie deren Gründe zu verstehen und auf deren Bedürfnisse Rücksicht zu nehmen. 

So wie bei anderen Projektideen und Initiativvorschlägen freuen wir uns, wenn Sie direkt mit dem Team in ihrer Nähe Kontakt aufnehmen. wohnpartner organisiert selbst zahlreiche unterschiedliche Veranstaltungen. Deshalb können Sie darauf vertrauen, dort kompetente AnsprechpartnerInnen anzutreffen, die Sie bei ihrer Planung und Umsetzung gut unterstützen können.

Ich möchte in meiner Wohnhausanlage Pflanzen setzen oder garteln, was kann ich tun? 

Wenn sie ein eigenes Beet anlegen wollen, reicht ein formloser Antrag an das Kundenzentrum von Wiener Wohnen. Das wohnpartner-Team in Ihrer Nähe berät Sie gerne – auch, wenn Sie gemeinsam mit anderen BewohnerInnen einen Gemeinschaftsgarten anlegen wollen. Mehr Infos finden Sie in unserem Garten-Folder

Ich möchte, dass sich der Zusammenhalt in meiner Nachbarschaft verbessert, wer kann mich unterstützen?

Im ersten Schritt ist es sinnvoll, mit Ihren NachbarInnen darüber zu reden, ob es auch andere MieterInnen gibt, die ähnliche oder weitere Ideen dazu haben und Sie unterstützen möchten. Wenn Sie Unterstützung brauchen, wenden Sie sich am besten an das wohnpartner-Team in Ihrer Nähe. Bei einem ersten persönlichen Treffen können Sie den MitarbeiterInnen Ihre Ideen vorstellen. Dabei geht es vor allem darum, zu klären worum es sich konkret bei ihrem Anliegen handelt, was für eine Unterstützung Sie für die Umsetzung brauchen und welche Hilfe durch wohnpartner erfolgen kann. 

Scheuen Sie sich nicht, uns zu kontaktieren, auch wenn Ihre Idee noch vage ist. Wir glauben an rohe Diamanten und freuen uns auf den gemeinsamen Feinschliff!

Ich möchte in meiner Wohnhausanlage mitbestimmen. Welche Möglichkeiten gibt es für Kinder, Jugendliche und Erwachsene?

Das seit 1.1.2015 in Kraft getretene Mietermitbestimmungsstatut für städtische Wohnhausanlagen erweitert die Möglichkeiten der Mitbestimmung für MieterInnen. Der gewählte Mieterbeirat ist eines der zentralen Organe der Mitbestimmung. Bei dessen Wahl ist eine möglichst hohe Beteiligung der BewohnerInnen wichtig. Weitere Organe der Mitbestimmung stellen die Wahlversammlung und die Hausversammlung dar. Auch für Jugendliche gibt es die Möglichkeit der Mitbestimmung: BewohnerInnen zwischen 12 und 18 Jahren können ein eigenes Vertretungsgremium bilden und aus ihrer Mitte eine/n JugendvertreterIn wählen. Dafür müssen drei Jugendliche, die in der Wohnhausanlage wohnen, bei Wiener Wohnen eine Wahl zum Jugendbeirat verlangen. Es gibt auch einige Einrichtungen der außerschulischen Jugendarbeit, die bei diesen Schritten unterstützen können. Das wohnpartner-Team in Ihrer Nähe hilft gerne bei der Kontaktherstellung zum Jugendzentrum oder zu Wiener Wohnen. 

Ich möchte bei der Begrüßungsinitiative „Willkommen Nachbar!“ mitmachen. An wen muss ich mich wenden?

Nehmen Sie am besten mit dem wohnpartner-Team in Ihrer Nähe Kontakt auf und informieren Sie sich über die Tätigkeit als BegrüßerIn im Detail. Dabei handelt es sich um eine verantwortungsvolle Aufgabe und ein Ehrenamt von wohnpartner. Mit ihrer Tätigkeit tragen die BegrüßerInnen dazu bei, die Wohnzufriedenheit zu erhöhen. Aus diesem Grund ist es unerlässlich, sich vor der Entscheidung für dieses Amt gegenseitig bekannt und vertraut zu machen.

 

Räume

Es gibt leerstehende Räume in der Wohnhausanlage – können wir diese nutzen?

Für die Vermietung von Geschäftslokalen, Magazinen und dergleichen ist bei Wiener Wohnen das  Referat für Sondervergaben zuständig. Unter der Wiener Wohnen Service-Nummer 05 75 75 75 können Sie Ihr Interesse an diesen Räumlichkeiten anmelden. Dies wird anschließend an das Referat weitergeleitet. 

Handelt es sich um leerstehende Gemeinschaftsräume, so sollte als erster Schritt abgeklärt werden, warum diese nicht für die Hausgemeinschaft zugänglich sind. Nutzungswünsche für diese können zum Beispiel in Hausversammlungen besprochen und ein gemeinsames Ansuchen an Wiener Wohnen gestellt werden. Die wohnpartner-MitarbeiterInnen beraten Sie gerne und helfen auch bei der Aushandlung unterschiedlicher Vorstellungen der BewohnerInnen über die Nutzung der Räumlichkeiten.

Wir wollen eine Hausversammlung, wie und wo ist das möglich?

Die Hausversammlung ist die Versammlung der BewohnerInnen mit dem Ziel der Beschlussfassung und des Informationsaustausches. Einberufen werden kann eine Hausversammlung entweder vom Mieterbeirat zu einem Thema oder auf Wunsch der BewohnerInnen von Wiener Wohnen. Ist letzteres der Fall, muss dies im Vorfeld von 25 Prozent oder 50 MieterInnen verlangt werden. Damit die Hausversammlung beschlussfähig ist, müssen die BewohnerInnen 14 Tage vorher über die Hausversammlung – Zeit, Ort, Beginn, Tagesordnung – verständigt werden. 

 

Mieterbeirat

Wie kann ich Mitglied im Mieterbeirat werden?

Als MietervertreterIn nehmen Sie die Interessen der MieterInnen wahr und vertreten ihre Anliegen gegenüber der Hausverwaltung. Sie führen die Beschlüsse der Mieterversammlung aus, greifen als gewählte Vertretung der MieterInnen Vorschläge und Probleme auf und erarbeiten gemeinsam mit der Hausverwaltung und/oder wohnpartner Lösungen, die möglichst alle Seiten zufrieden stellen. 

Jede/r MieterIn kann sich zur Wahl als MietervertreterIn in einem bereits existierendem Mieterbeirat aufstellen lassen. Nehmen Sie dafür Kontakt mit dem Mieterbeirat in Ihrer Wohnhausanlage auf. Auch wohnpartner unterstützt Sie gerne dabei, sich als KandidatIn aufstellen zu lassen. In der Wahlversammlung werden die KandidatInnen von den BewohnerInnen in den Mieterbeirat gewählt. Daher ist es eine gute Voraussetzung, BewohnerInnen in Ihrer Wohnhausanlage darüber zu informieren, dass Sie als MietervertreterInnen aktiv für ihre Interessen eintreten möchten.

Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahre können ein eigenes Vertretungsgremium bilden und aus ihrer Mitte eine/n JugendvertreterIn wählen. Besteht bereits ein Mieterbeirat in der Wohnhausanlage werden die/der JugendvertreterIn im Rahmen einer Hausversammlung der Hausgemeinschaft offiziell bekannt gegeben. Sie/er hat dann auch einen Sitz und eine Stimme im Mieterbeirat. Außerdem ist eine Begleitung von einer oder eines weiteren Jugendlichen möglich. Besteht der Wunsch nach einem Jugendbeirat, können die Jugendlichen Kontakt zu wohnpartner oder Wiener Wohnen aufnehmen, um Unterstützung für die nächsten Schritte zu erhalten. 

Wie kann ich einen Mieterbeirat ins Leben rufen und wie finde ich MitstreiterInnen?

Um MitstreiterInnen zu finden, können Sie viele Möglichkeiten des Austausches mit anderen BewohnerInnen wählen. Es gibt außerdem die Möglichkeit über Aushänge oder Hofgespräche andere Interessierte zu finden. 

Wenn bereits die Idee besteht einen Mieterbeirat in der Wohnhausanlage zu gründen, können Sie Kontakt zu wohnpartner oder Wiener Wohnen aufnehmen. Dort erhalten Sie Informationen zu den nächsten Schritten. Es könnte auch hilfreich sein, Kontakt zu MietervertreterInnen in anderen Wohnhausanlagen aufzunehmen – wie zum Beispiel bei einem MietervertreterInnen-Stammtisch, um Erfahrungen auszutauschen. Erkundigen Sie sich bei wohnpartner, wann der nächste Stammtisch stattfindet! 

In weiterer Folge müssen die nötigen Unterschriften gesammelt werden. Die Unterschriftenliste wird anschließend Wiener Wohnen übergeben. Wiener Wohnen wird einen Wahltermin finden und die entsprechenden Aushänge anbringen. Die KandidatInnen-Liste für die Wahl muss Wiener Wohnen bekannt gegeben werden. Denn Organisation und Leitung des Wahlabends wird von Wiener Wohnen organisiert. Der gewählte Mieterbeirat ist anschließend für eine Laufzeit von vier Jahren im Amt. Detaillierte Informationen finden Sie im Mietermitbestimmungsstatut sowie in der dazugehörigen Wahlfibel. 

Ich fühle mich vom Mieterbeirat nicht vertreten, was tun?

Sprechen Sie zuerst mit den MietervertreterInnen in Ihrer Wohnhausanlage und klären Sie, ob Ihre Interessen bei den MietervertreterInnen bekannt sind und warum diese nicht ausreichend vertreten werden. Lässt sich keine zufriedenstellende Lösung finden, können Sie sich gerne an das wohnpartner-Team in Ihrer Nähe wenden.

An wen kann ich mich wenden, wenn ich als MietervertreterIn Unterstützung benötige?

Sie können sich an wohnpartner oder Wiener Wohnen wenden, wenn Sie Unterstützung in Ihrer Arbeit als MietervertreterIn benötigen. Je nachdem welche Unterstützung Sie brauchen, hilft Ihnen das wohnpartner-Team in Ihrer Nähe und vermittelt bei Bedarf den richtigen Kontakt. 

Wo kann ich mich für Kurse für MietervertreterInnen anmelden?

Für Kurse des Diplom-Lehrgangs für MietervertreterInnen können Sie sich schriftlich per E-Mail (kurse(at)wohnservice-wien.at), Post (wohnpartner Wien, Guglgasse 7-9, 1030 Wien), Fax (01/ 24 503 -25990) oder über die Homepage www.mieterbeirat.at anmelden. Sie können sich gerne für einzelne Kurse anmelden und müssen nicht den gesamten Lehrgang besuchen. Sie erhalten die Broschüre mit der Kursübersicht und Informationen in jedem wohnpartner Lokal. Informationen über die Kurse erhalten Sie zudem auch telefonisch (Tel.: 01/ 24503 25899). 

 

 

Kontakt-Fragen

Wie kann ich mit jemanden von wohnpartner Kontakt aufnehmen. Welches Team ist für mich zuständig?

wohnpartner ist in Wien mit 20 Lokalen vertreten. Sie können gerne bei wohnpartner anrufen und sich nach einem Standort in Ihrer Nähe erkundigen. Außerdem finden Sie auf unserer Kontaktseite eine Auflistung der Teams und Lokale mit unseren MitarbeiterInnen. 

Wie finde ich eine Telefonnummer oder E-Mail Adresse von wohnpartner-MitarbeiterInnen?

Auf unserer Kontaktseite finden Sie Abteilungen und Teams von wohnpartner. Hier sind einerseits die Kontaktdaten der Lokale aber auch einzelne wohnpartner-MitarbeiterInnen angegeben. 

Was geschieht mit meiner Anfrage?

Wir bemühen uns, Ihr Anliegen bestmöglich zu bearbeiten. Nach Einbringen Ihres Anliegens werden gemeinsam mit Ihnen die weitere Bearbeitung und das Vorgehen besprochen. Es kann sein, dass wir mit anderen Stellen oder BewohnerInnen Kontakt aufnehmen müssen, um eine optimale Lösung zu finden. Wir kontaktieren keine dritten Stellen, ohne das Vorgehen mit Ihnen besprochen zu haben. Vereinbaren Sie mit Ihrem wohnpartner-Team, wann Sie mit einer Nachricht rechnen können. 

Kann ich anonym bleiben?

Anliegen können bei wohnpartner nicht anonym eingebracht werden, da nur gemeinsam mit den involvierten Personen eine nachhaltige Lösung gefunden werden kann und wohnpartner für eine Bearbeitung Ihres Anliegens eine Ansprechperson benötigt. Es werden allerdings nur in Absprache mit Ihnen Schritte gesetzt und weitere Personen kontaktiert. Außerdem werden persönliche Daten nicht an Dritte weitergegeben. 

 

Bewerbungen, Praktikum und wohnpartner als Lehr- und Lernort

Ich möchte mich bei wohnpartner bewerben: An wen kann ich mich wenden?

Informationen zu Bewerbungen finden Sie unter „Jobs und Praktika“

Ich möchte im Rahmen meiner Ausbildung ein Praktikum bei wohnpartner machen: An wen kann ich mich wenden?

Informationen zu Praktika im Rahmen einer Ausbildung finden Sie unter „Jobs und Praktika“

Ich bin StudentIn/Lehrbeauftragte(r) und möchte den Gemeindebau/wohnpartner näher kennenlernen?

wohnpartner ist daran interessiert, in punkto Forschung und Lehre zu kooperieren. AnsprechpartnerInnen sind hierbei MitarbeiterInnen der Stabsabteilung „Fachliche Entwicklung und Qualitätssicherung".

Ich bin TrainerIn für … und möchte eine Schulung/Workshops anbieten: An wen kann ich mich wenden?

Gerne können Sie sich an unsere Stabsabteilung „Fachliche Entwicklung und Qualitätssicherung“ wenden. Diese organisiert Trainings und Schulungen. 

Ich bin in Mediationsausbildung und suche einen Praxisfall.

wohnpartner bietet keine Möglichkeit, im Rahmen einer Mediationsausbildung Praxisfälle zu bearbeiten. Unsere Einrichtung arbeitet nur mit MediatorInnen, die bereits einen entsprechenden Nachweis vorweisen können.