Angebot für GemeindemieterInnen
Zur Stärkung der Nachbarschaft bietet die Service-Einrichtung wohnpartner vielfältige Projekte und Maßnahmen im Bereich Gemeinwesen, Konfliktarbeit und Prävention an. Gemeinsam mit den BewohnerInnen sorgt wohnpartner für eine weitere Steigerung der hohen Wohn- und Lebensqualität im Wiener Gemeindebau.
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Serviceangebot von wohnpartner
wohnpartner stärkt Nachbarschaften
wohnpartner initiiert oder unterstützt bereits bestehende Gemeinschaftsvorhaben und stärkt den Dialog zwischen den GemeindebaubewohnerInnen.
Nachbarschaftsprojekte wie der 1. Wiener Gemeindebauchor, die nachbarschaftliche Schachpartie, Kunstgaberln oder Urlaub im Gemeindebau werden von den wohnpartner-MitarbeiterInnen begleitet oder geplant. Auch organisieren die wohnpartner-Teams regelmäßig Veranstaltungen, wie Stiegenhausgespräche, Jubiläumsfeste oder Hofpalaver. Zudem arbeiten die wohnpartner-MitarbeiterInnen eng mit den MietervertreterInnen zusammen.
Das Ziel von wohnpartner ist die Förderung der aktiven Beteiligung und Mitbestimmung durch die GemeindemieterInnen und ein Abbau von Vorurteilen.
wohnpartner vermittelt bei nachbarschaftlichen Konflikten
In persönlichen Gesprächen bieten die wohnpartner-MitarbeiterInnen professionelle und bei Bedarf mehrsprachige Beratung bei Nachbarschaftskonflikten an. Dabei wird eine Unterstützung angeboten, die daraufhin abzielt, die BewohnerInnen in Gemeindebauten zu selbstständiger Konfliktlösung zu befähigen und zu ermutigen.
In besonderen Fällen begleiten die wohnpartner-ExpertInnen die Betroffenen bei der Bearbeitung und Bewältigung des Problems und binden nach Wunsch auch MediatorInnen ein. Ein partnerschaftlicher Zugang und Prävention stehen dabei im Vordergrund.
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wohnpartner-MitarbeiterInnen
wohnpartner beschäftigt rund 140 ExpertInnen. Die Mehrheit der MitarbeiterInnen kommen aus einem sozialarbeiterischen Zusammenhang. Auch sind PädagogInnen und Freiraum- bzw. StadtplanerInnen für wohnpartner unterwegs.
Service-Orientierung, soziale Kompetenz und wertschätzender Umgang mit Diversität und Toleranz bestimmen das Handeln der wohnpartner-MitarbeiterInnen. Sie kennen „ihr" Grätzel mit allen lokalen Vernetzungen und sozialen Aspekten.Die wohnpartner-MitarbeiterInnen bilden aufgrund ihrer unterschiedlichen Herkunft, ihres Alters und ihrer Ausbildung die Wiener Bevölkerung ab und können aus diesem Grund optimal auf die Bedürfnisse der GemeindemieterInnen eingehen.
Die MitarbeiterInnen sind in neun Teams unterteilt. Diese setzen sich aus der Teamleitung, stellvertretende Teamleitung und den fachlichen MitarbeiterInnen zusammen. Die wohnpartner-Teams sind bezirksübergreifend vernetzt, was sowohl dem Austausch von Informationen, als auch der Zusammenarbeit dient.
Erreichbarkeit wohnpartner-Teams
Die wohnpartner-Teams sind zu den Öffnungszeiten in dem für den jeweiligen Bezirk bzw. Gemeindebau zuständigen wohnpartner-Lokal persönlich erreichbar. Selbstverständlich können die wohnpartner-Teams auch telefonisch oder per E-Mail kontaktiert werden.
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Ziele und Methoden
Ziel der wohnpartner-Konfliktarbeit ist es, die BewohnerInnen in Gemeindebauten zu selbstständiger Konfliktlösung zu befähigen und zu ermutigen. Die wohnpartner-Teams geben keine Lösungen vor und haben keine Exekutivgewalt.
Im Rahmen der wohnpartner-Projektarbeit werden aufgrund einer umfassenden Problemsicht Projekte zur Stärkung der Nachbarschaft gemeinsam mit den BewohnerInnen entwickelt und umgesetzt.
Mediation - ein Instrument der Konfliktarbeit
Mediation zählt bei der professionellen Konfliktarbeit der wohnpartner-Teams zu einem wichtigen Instrument. Dabei wird ein Konflikt mit Hilfe einer speziell dafür ausgebildeten, neutralen Person nach vorgegebenen Arbeitsschritten von den Konfliktparteien gelöst.
Der Mediator ist kein Richter, der entscheidet, wer von den Betroffenen Recht hat. Er ist ein Vermittler, der dabei hilft, gemeinsam eine konstruktive und tragfähige Lösung zu finden, die in der Zukunft ein gutes Miteinander möglich macht.
Jedem wohnpartner-Team ist mindestens ein/e MediatorIn zugeordnet. Damit verfügt die Nachtbarschafts-Einrichtung wienweit über ein flächendeckendes MediatorInnen-Netzwerk. Zusätzlich kann wohnpartner auf einen mobilen und interkulturellen MediatorInnenpool zurückgreifen.
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Arbeitshaltung
Im Rahmen der Konfliktarbeit nehmen die wohnpartner-MitarbeiterInnen eine allparteiliche Position ein und treten nicht als Schiedsrichter auf. Der Anspruch ist, alle Konfliktparteien gleichwertig einzubeziehen und zu behandeln.
Diese Arbeitsweise sieht auch vor, dass artikulationsschwächere Gruppen gestärkt werden sollen, am Konfliktlösungsprozess teilzunehmen. Der Ausgang eines Nachbarschaftskonfliktes hängt wesentlich von der Kooperationsbereitschaft und der Mitwirkung aller Beteiligten ab.
Im Rahmen der Projektarbeit ist wohnpartner bestrebt, jene Menschen und Gruppen besonders zu unterstützen und zu fördern, die sich schwerer tun, ihre Interessen zu formulieren und zu vertreten.

