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Erfolgreiche Kooperationen: Verein "Die Brücke des Friedens"

Seit einem halben Jahr finden im BewohnerInnen-Zentrum im Karl-Waldbrunner-Hof in Wien Landstraße Deutschkurse, das Sprachencafé und andere Aktivitäten statt, die dank der Kooperation mit dem Verein „Die Brücke des Friedens“ entstanden sind.

Der Verein wurde Anfang 2017 von SyrerInnen gegründet unterstützt die Integration von Geflüchteten. Deutschkurse für Menschen, die noch keinen Anspruch auf einen geförderten Sprachkurs haben oder aber auch Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen nicht an den regulären Kursen teilnehmen können, sind derzeit das zentrale Angebot des Vereins. 

Ein weiter Fixpunkt ist das Sprachencafé: Damit durfte wohnpartner den Verein im BewohnerInnen-Zentrum Karl-Waldbrunner-Hof begrüßen und unterstützen. Auch hier nahmen regelmäßig Menschen mit guten oder muttersprachlichen Deutschkenntnissen teil und plauderten zu den verschiedensten Themen mit Menschen, die außerhalb ihrer Kurse ihre neu erworbenen Kenntnisse der deutschen Sprache anwenden wollen.

Ein Highlight waren auch die beiden "Bazare". Dabei wurde jeweils ein schmackhaftes Buffet mit syrischen Speisen liebevoll von der Gruppe zubereitet. Mit dem Erlös werden Kinderfeste, Materialien und vieles mehr für die Kurse organisiert. 

Menschen aus allen Ländern sind bei den zahlreichen Aktivitäten des Vereins willkommen. Auch der Gemeindebau profitiert davon, denn die BewohnerInnen der Lechnerstraße - wie auch SprachschülerInnen und UnterstützerInnen des Sprachencafés - nehmen an den Aktivitäten teil. Neue Bekanntschaften und Freundschaften können so entstehen.

Das wohnpartner Team 3_4_11 freut sich über die gute Zusammenarbeit, aber auch darüber, Menschen aus Syrien kennen zu lernen, Geschichten zu hören und zu erzählen sowie Wissen über Wien und Österreich vermitteln zu können.

Auch im Herbst erwartete die BesucherInnen wieder ein umfangreiches Angebot. Auch wer gerne bei den Sprachencafés unterstützen möchte, ist herzlich eingeladen. So gibt es nicht nur die Möglichkeit punktuell zu unterstützen, sondern viele neue Menschen mit ganz unterschiedlichen Lebenswelten kennen zu lernen.